100 Jahre im Überblick

Die Anfänge

 

10. Juli 1905

Gesuch des Magistrats der Stadt Hörde zum Neubau der Falkschule nebst Abortanlage. Diese musste nach der Verordnung vom Mai 1877 errichtet werden. Am 10.08.1905 wurde die Baugenehmigung erteilt.

 14. August 1905

Die Erlaubnis zur Errichtung eines Schul- gebäudes auf dem in Flur 11 der Steuer-gemeinde Hörde gelegenen Grundstück an der Weingarten-Straße wird durch den Magistrat der Stadt Hörde erteilt.  

 

24. Juli 1906  

An diesem Tag wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Die Schule erhielt den Namen „Falkschule“. Bei der Einweih-ungsfeier wurde auch der neu ernannte Leiter der Schule, Rektor Wichmann, in sein Amt eingeführt. Das Gebäude enthielt zunächst den heutigen Mittelbau und den Ostflügel mit acht Klassenräumen, Zeichen- saal und einem Klassenraum für die Hilfs- schule im Kellergeschoss. Hier befand sich auch die Wohnung für den Hausmeister.

 

So ging es weiter

1913

Bau des Westflügels 

 

1. April 1914

An diesem Tag fand der Einzug in den Neubau mit weiteren sechs Klassenräumen, einem Turnsaal und drei Nebenräumen statt. 

 

1914 –1918

Der erste Weltkrieg verursachte durch Einziehung von Lehrkräften und Verschick- ungen von Kindern aufs Land oftmals empfindliche Störungen des Unterrichts. 

 

1918 und ff.

Die Nachkriegszeit brachte einen häufigen Lehrerwechsel mit sich. 1921 kam es zu einer Erweiterung des Schulbezirks und damit vergrößerte sich die Anzahl der Klassen auf 16. 

 

Die zwanziger Jahre 

 

 1924

Die Schülerzahl sank erheblich. Dadurch verringerte sich die Zahl der Klassen bis 1930 auf 12. 

 

1928

Im Zuge der Eingemeindung der Stadt Hörde nach Dortmund, verlor die Schule ihren ersten Namen und hieß nun offiziell Weingartenschule. In diesem Jahr wurden die Klassen-frequenzen stark heraufgesetzt und der Schuletat gekürzt. 

 

1929

Die Schule wurde zu einer rein evangelischen Schule. Gegründet wurde sie als „paritätische“ Schule.

Die dreißiger Jahre

 

 1931/32

Die Klassenstärke stieg auf 55 Schüler an. In dieser Zeit wurde der erste und zweite Block der Remberg insel bezogen. 

 

1933

Die politische Umwälzung brachte entscheidende Änderungen mit sich. Der gesamte Unterricht wurde nach den Grundsätzen der NSDAP auf- gebaut und durchgeführt. 

 

1939

Die Weingartenschule wurde wie alle Schulen in eine Gemeinschafts-schule umgewandelt. Das Kollegium verlor die Hälfte seiner Mitglieder und erhielt dafür die gleiche Zahl katholischer Lehrkräfte.Zu Beginn des Krieges wurden drei Lehrer zur Wehrmacht eingezogen. Eine Flak- einheit belegte das Schulgebäude. Die Klassen der Weingartenschule fanden Unterkunft in der Semerteich- und Stiftschule.

Die vierziger Jahre

1940

Die Schule wurde wieder für den Schul-unterricht frei gegeben. 

 

1941

Der Schuljahresbeginn wurde auf den Herbst verlegt. Die bald einsetzenden Fliegeralarme und –angriffe störten den Unterrichtsablauf erheblich. Viele Eltern schickten ihre Kinder zu Verwandten und Bekannten aufs Land.Aus Sicherheits-gründen errichtete man eine Löschwasser-zisterne auf dem Schulhof der Weingarten-schule.  

 

1941-1946

Nach einem Großangriff im Mai 1943 kam es zu einer allgemeinen Evakuierung der Schulen. Das Lehrpersonal und die Schüler der Weingartenschule wurden für die Dauer des Krieges nach Baden verschickt. Die Organisation Todt belegte das Haus. 1944 wurden keine Lernanfänger aufge-nommen.Schulhaus und Schulplatz sahen trostlos aus. Das Gebäude hatte keinen Volltreffer erhalten, aber durch den Luftdruck war das Dach abgedeckt, Wände und Decken besonders des II. und III. Obergeschosses eingestürzt und die Verglasung zertrümmert.Ortsansässige Handwerker, Nachbarschafts- und Schülerhilfe machten es möglich, dass im August 1945 wenigstens die vier Grundschuljahrgänge eingeschult werden konnten. 

 

Schuljahr 1946/47

Der Beginn des Schuljahres wurde fortan wieder auf den 1. April gelegt Die Austeilung der Schulspeisung, das Einsammeln der Geldbeträge hierfür und besonders aber die ständige Wieder-einschulung evakuierter Kinder verursachten erhebliche Störungen des Unterrichts.

 

 

Schuljahr 1947/48

Mit Beginn des Schuljahres wurden die Volksschulen im Stadtteil Hörde in konfessionelle und christliche Gemeinschaftsschulen aufgeteilt. Durch Beschluss der Stadt- und Schulverwaltung wurde die Weingartenschule zur christlichen Gemeinschaftsschule bestimmt.

Schuljahr 1948/49

Die Währungsreform rückte immer näher, darum war größte Eile im Ausbau der Schule geboten. Da das Hochbauamt weder Material nochHandwerker stellen konnte, musste tatkräftig zur Selbsthilfe geschritten werden.Im Oktober 1948 waren Dank der Entschlossenheit und Mithilfe vieler Handwerker und der Elternschaft endlich die Spuren des Krieges beseitigt.Zu diesem Zeitpunkt wurden 851 Schüler von 14 Lehrern unterrichtet.

Die fünfziger Jahre

 

Schuljahr 1949/50

Mit 927 Kindern in 16 Klassen begann das neue Schuljahr. Am letzten Sonntag im Mai feierte man ein Frühlingsfest im Stiftshof. Der Schulgarten wurde wieder in Ordnung gebracht und es fand der erste Ausflug in die Jugendherberge „Haus Dortmund“ bei Meschede statt.Der Flötenchor erzielte erste Erfolge und großen Beifall. Ein Elternabend zum „Tag der Hausmusik“ wurde durchgeführt.

Schuljahr 1950/51

Spendenaktion zur Wiedereinrichtung der im Krieg völlig zerstörten Schülerbücherei wurde erfolgreich durchgeführt und der Grundstein für die Neueinrichtung gelegt. Aus Sicherheitsgründen musste die Einfriedungsmauer von 0,50 m auf 1,30 m erhöht werden.

 

 

Schuljahr 1951/52

Es wurden zu Beginn des Schuljahres 20 Klassen mit 1004 Kindern gebildet. Die Schülerzahl stieg bis zum 1.Oktober auf 1244 Kinder. Das 4. Schuljahr erstellte eine Chronik über die Entstehung der Westfalenhalle. Ein Unwetter beschädigte die alte Toilettenanlage so stark, dass deren Nutzung vom Gesundheitsamt untersagt wurde. Mit dem Neubau sanitärer Anlagen wurde im Juli 1952 begonnen.

Schuljahr 1953/54

Am 1. Oktober wurde die zur Entlastung der Weingartenschule gebaute „Schule an der Strohnstraße“ bezogen. Damit verließen 697 Schüler die Weingartenschule.

 

 

Schuljahr 1955/56

Das Schuljahr begann mit viel Unruhe. An die Marie-Reinders-Realschule mussten auf Anordnung des Stadtrates zwei weitere Räume abgetreten werden, so dass nur noch 8 Räume den Schülern der Weingartenschule zur Verfügung standen. Um Schichtunterricht zu vermeiden, wurden das alte Lehrerzimmer  und der Zeichensaal in Klassenräume umgewandelt. Weitere Unruhe entstand durch den Schulneubau im Brücherhof. Unsere Schule musste aus diesem Grund die Schüler, die südlich des Schlachthofweges wohnten, an die Stiftschule abgeben, die ihre Schüler an das neue System abgab.

Schuljahr 1958/59

Die Marie-Reinders-Realschule hatte zu Beginn des Schuljahres keine Klassen- räume mehr belegt.

 

Die sechziger Jahre  

 

Schuljahre 1960-1966

Es folgte eine Zeit der großen sportlichen Erfolge im Wasser und auf der Laufbahn. Schulchor und Flötengruppe erhielten ebenfalls weitere Anerkennung. Ein Geräteraum für die Turnhalle wurde errichtet. Regelmäßige Veranstaltungen mit und für Eltern fanden statt. Das Schulleben gestaltete sich abwechslungsreich und vielfältig.

Schuljahr 1966/67

Zwei Kurzschuljahre ermöglichten die Verlegung des Schulanfangs von Ostern in den Sommer. Die Volksschulen wurden um ein Schuljahr aufgestockt. Statt bisheracht, mussten die Schüler nun neun Jahre zur Schule gehen. 1966 feierte die Weingartenschule ihr 60-jähriges Bestehen. Ein Aufruf in der Zeitung sollte ehemalige „Weingärtner“ finden, die mit Bildern und Berichten zur Chronik beisteuern sollten.

 
 

Schuljahr 1968-1970

Im Jahre 1968 wurde die alte Volksschule abgeschafft. Von nun an gab es Grund- und Hauptschulen. Die Weingartenschule wurde Grundschule und startete mit 317 Kindern in 10 Klassen. Im Mai 1970 fanden Umbauten am und im Schulgebäude statt.  

Die siebziger Jahre  

Schuljahr 1970/71

Nach den Herbstferien verließen die Hauptschüler das Gebäude der Weingarten-schule, um in das neue Gebäude der Hauptschule-Gartenstadt zu ziehen.

 
 

Schuljahr 1972/73

Ein Schulkindergarten wurde eingerichtet. Anfang Oktober übernahm ein türkischer Kollege eine Klasse mit 32 türkischen Kindern. Da die Weingartenstraße östlich des Schulgeländes einen Bogen machte, an dem viele Unfälle geschahen,wurde der Eingang im Mai 1972 an die westliche Grenze verlegt.

Schuljahr 1973/74

Inzwischen war die Anzahl türkischer Kinder auf 60 angestiegen. Ein zweiter Türkischer Lehrer kam. In diesem Jahr wurden neue Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule eingeführt. Der Gesamtunterricht wurde nun nach den uns heute bekannten Fächern aufgeteilt. Schlagzeilen wie „Mathematik auch für I-Männchen“ und „Die Mengenlehre überfordert viele Kinder“ gingen durch die Presse.

Stadtbaurat Brenker beantragte im November 1974 den Bau eines Regen-schutzdaches, obwohl die Schule nach dem damaligen Schulentwicklungsplan 1980 aufgegeben werden sollte. Der Bauantrag wurde trotzdem genehmigt, da die Schule bis zu diesem Zeitpunkt als solche genutzt werden sollte.

 
 

Schuljahr 1975/76

Nun waren in der Zwischenzeit zwei Vorbereitungsklassen eingerichtet worden. Die Vermittlung guter Deutschkenntnisse stand im Vordergrund, um den Schülern eine Überweisung in die Regelklassen zu ermöglichen. Silentien am Nachmittag unterstützten dieses Vorhaben mit Erfolg.

Schuljahr 19777/1978

Gasalarm. Am 17.01 1977 musste die Schule mit 470 Kindern geräumt werden.

 
 

Schuljahr 1979/80

Die Weingartenschule sollte ein neues Gewand erhalten. Eine Schulhoferweiterung wurde in diesem Jahr ins Auge gefasst.

Die achtziger Jahre  

Schuljahr 1980/81

Die Weingartenschule ergriff die Initiative „Kindgerechter Schulanfang“. Eine Spielecke sollte den I-Dötzen den Übergang in den Schulalltag erleichtern.

Ein Höhepunkt in diesem Schuljahr waren die Feierlichkeiten anlässlich des 75. Geburtstages der Falk/Weingartenschule. Eltern und Lehrer beschlossen, das Jubiläum mit einer Festwoche zu begehen.

 
 

Schuljahr 1981/82

Erstmals in 75 Jahren wurde eine Frau Chefin der Weingartenschule. Frau Angelika Althoff war die erste Rektorin der Schule. Endlich wurde die geplante Erweiterung des Schulhofes in die Tat umgesetzt. Schüler und Schülerinnen waren begeistert.

Die Schule bildete nun auch Referendare aus und wurde somit Ausbildungsschule.

Schuljahr 1982/83

Im Rahmen eines „musischen Tages“ feierte die Schule die Neueinrichtung und Eröffnung der schuleigenen Bibliothek. Es wurden Elternseminare zu verschiedenen Themen und Schulproblemen, zu denen auch Fachleute geladen waren, erfolgreich durchgeführt. Ein „Tag der offenen Tür“ sollte helfen, Vorurteile abzubauen.

 
 

Schuljahr 1983/84

Der alte Dauerbrenner „Verkehrsberuhigung auf der Weingartenstraße“ fand ein vorläufiges Ende. Im Schulbereich, allerdings nur halbseitig bergab, wurden 30 km/h Schilder und Nagelreihen angebracht. Ratsmitglied Jan Tech und Rektorin Althoff freuten sich über diesen Erfolg.

Schuljahr 1984/85

Im Bereich der Weingartenschule zwangen 15 cm hohe Schwellen die Autofahrer zum langsamen Fahren. Sportliche Erfolge bei den Stadtmeisterschaften im Schwimmen und bei der Fußballmeisterschaft der Grundschulen waren zu verzeichnen.

Die neuen Richtlinien und Lehrpläne traten in ihrer überarbeiteten Fassung in Kraft. Die Weingartenschule war in diesem Prozess eine der Kontaktschulen.

 
 

Schuljahr 1985/86

Die Vorbereitungsklassen wurden aufgelöst und alle türkischen Kinder integriert. Die Schule feierte ihren 80. Geburtstag drei Tage lang. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Umzug zur „Schlanken Mathilde“, wo ein buntes Programm stattfand.  

Schuljahr 1986/87

Plötzlich stand das Bestehen der Weingartenschule in Frage. Erst im September 1986 konnten alle Beteiligten beruhigt der Presse entnehmen: „Hörder Weingartenschule soll nicht aufgelöst werden.“

 
 

Schuljahr 1989/90

In diesem Jahr wurde die Schule von Schülern und Schülerinnen verschönert. Sie malten die Schulhofmauer neu an. Am 18.05.1990 fand endlich wieder ein Schulfest statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten „650 Jahre Stadtrecht Hörde“ nahmen auch Weingartenschüler teil. Internationale Tänze und Sportgymnastik waren vorher im Unterricht einstudiert worden.  

Die neunziger Jahre  

Schuljahr 1992/93

Am zweiten Weihnachtsmorgen explodierte auf dem Gelände des Hoeschwerkes Phoenix ein Elektrofilter der Konvertergasanlage. Die Explosion im Stahlwerk ließ Häuser in Hörde wackeln und richtete einen Millionenschaden an. Auch in der Weingartenschule sorgte die Druckwelle für großes Durcheinander. Blumentöpfe flogen durch die Luft und ein großes Stahlblech, das durch die Luft geschleudert wurde, schlug auf dem Schulhof der Schule ein. Gott sei Dank waren Weihnachtsferien!

 
 

Schuljahr 1993/94

Erfolgreiches Korkensammeln brachte der Schule den 3. Platz und frischte die Klassenkassen mit 100 DM auf. Zum Schuljahresabschluss gab es wieder ein Schulfest.

Schuljahr 1994/95

Der Schulkindergarten wurde zu Beginn des Schuljahres zur Busenberg-Grundschule ausgelagert, da es Transportschwierigkeiten für die Schüler vom Busenberg gab.

Turbulent ging es bei der Neugestaltung des Schulhofes im Herbst 1994 zu. Es war ein steiniger Weg bis zur Fertigstellung des neuen ökologischen Spielplatzes. Zunächst hatten bei Eltern und Lehrern alle Alarmglocken geschellt, denn bis kurz vor Baubeginn hatte die Stadt es versäumt, alle Betroffenen über das Projekt zu informieren. Schließlich konnte die Umgestaltung zu einem guten Ende geführt werden und Lehrer und Schüler waren vom neuen „Felsenmeer“ begeistert.Im November besuchte uns ein Wanderzoo, der die Kinder mit Schlangen, Affen und sogar einem Stachelschwein begeisterte.

 
 

Schuljahr 1995/96

Viele Preise wurden gewonnen!

Groß war die Freude, als die Weingarten-Grundschule den 3. Preis beim Tannenbaum-Schmück-Wettbewerb, zu dem der Heimat- und Gewerbeverein Hörde aufrief, gewann. Bei den Stadtmeister-schaften der Grundschulen im Schwimmen schnitten die Schüler und Schülerinnen sehr ordentlich ab. Sie belegten zwei erste und einen zweiten und dritten Platz. Im Juni veranstaltete die Schule anlässlich ihres 90. Geburtstages eine Projektwoche.

Schuljahr 1997/98  

Mit Eifer nahmen die Kinder an einer Malaktion mit dem Motto „Kinder – unsere Zukunft!?“ zum Weltkindertag teil.

„Ein Schwelbrand mit unabsehbaren Folgen“ hieß eine Schlagzeile in der örtlichen Presse nach Weihnachten. Die Hausmeistervertretung, Frau Teipel, stellte nach den Weihnachtsfeiertagen einen Schwelbrand in einem Klassenraum fest. Da die benachbarten Klassenräume und auch das Treppenhaus betroffen waren, begann der Unterricht erst am 12.01.1998.  

 
 

Schuljahr 1998/99

Das erste Schulhalbjahr bescherte den Kindern zwei Höhepunkte.

Der traditionelle Trödelmarkt sorgte für ein zusätzliches Weihnachtsgeld und der Theaterbesuch in der Skellstraße am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien für viel Spaß und gute Unterhaltung bei dem Stück „Meisterdetektiv Kalle Blomquist“.

Im zweiten Schulhalbjahr zählte die Projektwoche zu den heraus-ragenden Ereignissen. Das Thema „Umwelt“ erlaubte jeder Gruppe eine individuelle Auslegung und Gestaltung. 

Das seit drei Jahren bestehende Betreuungsangebot der Schule erhielt neue Impulse durch die Einführung einer qualifizierten Hausaufgabenhilfe.

Ein Förderverein wurde auf Initiative engagierter Eltern zum Wohle der Schule und Schüler gegründet.

In den Sommerferien erhielt dieSchule einen frischen Innen-anstrich und das Lehrerzimmer wurde verlegt. Die Verwaltungs- räume erhielten dadurch einen zusätzlichen Raum.

Schuljahr 1999/2000

Das Schuljahr startete mit einem Schulfest der Superlative. Das stimmungsgeladene Fest wurde von Hörder Vereinen tatkräftig unterstützt. So konnte ein attraktives Spiel- und Informationsangebot für alle Besucher, ob groß oder klein, aufgeboten werden.

Außerschulische Lernangebote, wie ein „Erster Hilfe – Kurs“ und die „Mobile Waldschule“, wurden von den 4. Schuljahren genutzt.

Ein Mini-Projekttag am Nikolaustag sorgte für vorweihnachtliche Stimmung. Unter Mithilfe der Eltern wurde die Schule weihnachtlich und winterlich geschmückt.

Im November 1999 löste Frau Monika Weintz als neue Schulleiterin, die seit 1987 amtierende Rektorin Heidrun Kleber ab.

Im Frühjahr 2000 kehrten die Schüler der Weingarten-Grundschule wieder erfolgreich von den Stadtmeisterschaften im Schwimmen zurück.Zwei erste und weitere gute Platzierungen gingen auf ihr Konto.

Eltern sammelten Rezepte und stellten ein eigenes Kochbuch zusammen, das auf dem Trödelmarkt verkauft wurde. Der Gewinn kam dem Förderverein der Schule zu gute.

 

Das neue Jahrtausend

 

Schuljahr 2000/01

Der Schulkindergarten kehrte unter der neuen Leitung von Frau Böhle in unsere Schule zurück. Das Kollegium freute sich über das inzwischen vollständig neu eingerichtete Lehrerzimmer. Auch der Betreuungsraum erhielt einen neuen Anstrich und neues Mobiliar. Dies war nur mit Hilfe engagierter Eltern möglich. 

Der Reinerlös des traditionellen Schulfestes floss in die Anschaffung einer Schulküche, die im November in Betrieb genommen werden konnte.

Aus Anlass der Grundschultage gab es ein besonderes „Highlight“ für die Schüler. Drei Projekttage zum Thema  „Hexe“ wurden mit einer Aufführung der Augsburger Puppenbühne, „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler, abgerundet.  

Schuljahr 2001/02

Der Neubau der Umkleidekabinen und der Außenanstrich unserer Schule waren nach den Sommerferien abgeschlossen und die Aufnahmefeier der Schulanfänger konnte an gewohnter Stelle stattfinden.

Schüler und Schülerinnen der vierten Schuljahre trotzten der Pisa-Studie und nahmen am Lesewettbewerb teil.

Außerdem startete das über vier Schuljahre angelegte Projekt „Klasse 2000“. Das Projekt dient der Suchtvorbeugung und soll den Nachwuchs für den eigenen Körper sensibilisieren.Theater- und Kinobesuche, der Besuch der Hörder Moschee und das übliche Sport- und Schulfest sowie ein Schulwandertag lockerten den Schulalltag in diesem langen Schuljahr auf.  

 

 

Schuljahr 2002/03

Das Schuljahr startete mit dem Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir!“. Die Kinder der 3. und 4. Jahrgänge sahen drei Vorstellungen, die der Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern dienen.

Zweimal kurz hintereinander wurde in unserer Schule eingebrochen. Der Täter wurde noch vor Weihnachten gefasst.

 „Bücher-Bücher-Bücher“ lautete das Motto der Projektwoche. Neben vielen Projekten fanden Bücherei-besuche und Leseabende statt. In der Bibliothek wurden sogar eigene Bücher gebunden.

Im Mai 2003 gelang es uns, den Computerraum im Obergeschoss des Schulgebäudes fertig zu stellen. Auch hier halfen uns die Eltern unserer Schüler und Schülerinnen.  

Der Strukturwandel im Stadtteil Hörde wird deutlich spürbar und sichtbar. Die Phoenix-„Dreckschleuder“ ist weg und raucht nun im fernen Osten.

Schuljahr 2003/04

Schüler der Weingarten-Grundschule nahmen erfolgreich am Literaturwettbewerb „Spuren“ teil. Sie belegten in ihrer Altersgruppe zwei dritte und einen vierten Platz.

Die Mehrheit der Schüler der Klasse 3b sprach sich im November bei einer Umfrage für den Erhalt der „Fackel“ aus, in dessen Rauchkegel schließlich ihre Schule liegt.

Der Dezember war ein ausgesprochener Medienmonat für die Schule. Schon am 10.11.03 durften wir das Theaterstück „Der kleine Muck“ ansehen, zu dem uns der Kinderschutzbund eingeladen hatte. Als Dankeschön bastelten wir Sterne, die für den Kinderschutzbund in der Mayerschen Buchhandlung verkauft wurden.

Am 03.12.03 führte die Klasse 3a ein Theaterstück in der Aula auf. Hierzu kam eine Theaterpädagogin in die Schule und übte das Stück „Weihnachten: Fällt es aus?“  morgens mit den Kindern ein, um es am späten Nachmittag aufzuführen.

Zu Gast in der Adventszeit war der Liedermacher Ludger Edelkötter.

Am letzten Schultag war die Klasse 4b zum „Piratenfrühstück“ in der Hörder Burg eingeladen, denn sie war der Gewinner des Malwettbewerbs „Weihnachten am Phoenixsee“.

Kerzengerade, wie ein fallender Baum, stürzt am 26.01.2004 die Hörder Fackel, jahrelanges Wahrzeichen der Dortmunder Montanindustrie. Einen Logenplatz mit guter Sicht auf die Fackel hatten die evakuierten Anwohner der Weingartenstraße aus der obersten Etage der Weingarten-Grundschule. Sie wurden außerdem mit Kaffee und Kuchen von Angestellten der Thyssen Krupp AG versorgt.  

Für die Bereitschaft, die Schule zu öffnen, erhielt der Förderverein einen Scheck über 500 €. Für dieses Geld wurden im Mai Bücher für die Schülerbibliothek angeschafft.

Im April nahm die Klasse 4b wieder am Lesewettbewerb teil.

Sie wurde dabei von unserer „Leseomi“, Frau Elisabeth Wittke, begleitet, die seit dem Frühjahr 2004 diesen Dienst bei uns ehrenamtlich ausübt.

Auf Bezirksebene belegten wir den vierten Platz in diesem Wettbewerb.

Die Teilnahme der Klassen 4a und 4b am Lesewettbewerb der Stiftung Lesen zum Thema „Piraten“ brachte uns einen Trostpreis ein. An der hierfür entwickelten Werkstatt hatten die Kinder besonders viel Freude.

Premiere hatten in diesem Jahr auf dem Schulfest zum Schuljahresabschluss unsere Cheerleader. Die Viertklässlerinnen waren auf dieses Ereignis bestens von Frau Quester, unserer Sportlehrerin, vorbereitet worden.

 

 

Schuljahr 2004/05

Neue Richtlinien und ein neues Schulgesetz führen zu Veränder- ungen in allen Schulformen. In Grundschulen wird die „flexible Schuleingangsphase“ eingeführt.

Die Weingarten-Grundschule stellt sich, eher als offiziell verlangt, auf diese Neuerungen ein. Auf Beschluss der Lehrer- und Schulkonferenz löste sie bereits zu Beginn dieses Schuljahres den Schulkindergarten auf.

Ein neues Konzept wurde hierfür erarbeitet. Frau Böhle, die Sozial-pädagogin arbeitet mit den Kolleginnen des ersten Jahrgangs eng zusammen, um die Kinder individuell zu fördern.

Seit Beginn des Schuljahres ist unsere Schule nun auch „Offene Ganztagsschule“ und schließt ihre Pforten erst um 16.00 Uhr.

Gutes Essen, Hausaufgaben-betreuung, Sport, Spiel und vieles mehr gehören zum abwechslungs-reichen Programm.   

Wie lebendig alte Märchen noch heute sein können, bewies die Klasse 3b im Dezember 2004 bei ihrer Inszenierung des berühmten Grimms Märschen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“.

Im März 2005 wurde Patrizia Witt Siegerin im Lesewettbewerb bei der Ausscheidung auf Bezirksebene.

Kurz vor den Sommerferien verwandelte sich die „Offene Ganztagsschule“ in ein Römerlager. Mitarbeiter des „Historischen Spiels Schwerte“ führten diese Projekt erfolgreich durch. Die Kinder wandelten auf den Spuren der alten Römer und erfuhren viel über ihr Alltagsleben.

Zum 99. Geburtstag der Schule feierten alle ein fröhliches Schulfest.

Schuljahr 2005/06

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien fand für die Kinder erstmals ein „Weihnachtsmarkt“ statt. Die Kinder konnten zwischen verschiedenen jahrgangsübergreifenden Angeboten auswählen und basteln, musizieren und kreativ sein.

Viele Aktivitäten in diesem Schuljahr stehen im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zur 100-Jahr-Feier. Ende März fand ein Sponsorenlauf zur Finanzierung der 100-Jahr-Feier statt.

 Kurz nach den Sommerferien hatten wir über die Zeitung ehemalige Schüler der Weingartenschule zum Interview eingeladen. Fünfzehn Personen erschienen und beantworteten geduldig den Fragenkatalog der Klasse 4b.

 

 

 

 

Schuljahr 2008/09

Bezirksvertretung Hörde und der Rat der Stadt Dortmund beschließen, im Zusammenhang mit dem Phönix- See der Weingarten-Grundschule einen neuen Namen zu geben.

Wir heißen nun:

Weingartenschule am See

Schuljahr 2011/12

Zum 1. Oktober 2011 haben wir unsere Schulleiterin Monika Weintz in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Sabine Witte.

 

Im Februar 2012 begann das Kooperationsprojekt "Die kleinen Matheschnüffler" mit zwei Kindergärten.

Im Juni hatten alle Weingartenkinder eine unvergessliche Projektwoche "Lesen, Lesen, Lesen".

Schuljahr 2012/13

Das Schulgebäude bekam ein großes Namensbanner. Dies wurde in einem Integrativen Projekt mit kindern der schule und den Behinderten-Werkstätten der AWO gestaltet. Unterstützt wurde dies von den Rotariern.